Aktuelles Projekt

Planung des Neubaus eines Mehrgenerationenhauses mit ca. 60 Wohneinheiten in Wuppertal

MGH-Vorentwurf-170404

Bauherrin: Feuerstack Mehrgenerationenhaus GmbH & Co. KG, Wuppertal

Architekt: Gruppe 3 Architekturbüro, Wuppertal

Aufgaben: Energiekonzept, Beratung der Architekten, Energetische Bilanzierung, Nachweis des Effizienzhauslevels, Unterstützung der Bauherrin bei der Fördermittelbeschaffung

Auf einem ehemaligen Eisenbahngelände soll ein Wohnhaus entstehen, in dem Menschen in unterschiedlichstem Lebenssituationen wohnen können. Neben betreutem und selbständigem Gruppenwohnen, soll es kleinere Appartements für ältere und jüngere Singles, wie auch größere Wohnungen für Familien geben.

Der oben abgebildete Vorentwurf der Architekten Gruppe 3 wirkt noch ein wenig konventionell – so wie heute die überwiegende Zahl der Neubauten ausgeführt wird. Doch es lagern auch noch andere Entwürfe, die deutlich bunter und lebendiger wirken, in der Schublade.

Die Herausforderung an die Energieplanung wird sein, die Energieverluste zu minimieren und weitestgehend aus erneuerbaren Quellen zu decken. Dabei müssen Zuverlässigkeit, langfristige Kosten und Komfort zu einem Optimum verdichtet werden.

Das derzeitige Konzept sieht eine hoch Wärme gedämmte Gebäudehülle mit sommerlichem Hitzeschutz durch Verschattungseinrichtungen vor sowie eine Anlagentechnik, die Solare Wärme, Solarstrom und Erdwärme nutzt und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

So lässt sich mit lediglich geringem materiellen Mehraufwand ein Effizienzhaus 40 realisieren, das als Neubau mit 10 Prozent der Baukosten bezuschusst wird. Auch hier wird der Wohnkomfort dem eines Passivhauses entsprechen. Der ungünstigen Gebäudeausrichtung in der innerstädtischen Lage wegen, ist jedoch die Klassierung als Passivhaus nicht so einfach möglich. Solare Gewinne lassen sich nur begrenzt realisieren, eine aktive Beheizung über Fußbodenheizung wird erforderlich.

Ingenieurbüro · Dipl.-Ing. Olof Matthaei · Hindenburgstraße 69 · Wuppertal